Muddy Silvester

Ein immer wieder wunderschönes Spektakel zum Jahresende gibt es im südlichen Thüringen. Doch das Wetter in diesem Jahr, also am letzten Tag des Jahres 2017, hat es besonders gut gemeint mit Fahrern und Besuchern. Regen, Regen, Regen bis kurz vor dem Startpfiff sorgt für edelsten Schlamm und mageren Gripp, jedoch für immens viel Spaß für die zahlreichen Besucher dieses Spektaktels. 




Schon am Eingang zum Gelände wurden die Kräder auf den zu erwartenden Zustand der Strecke eingestimmt. Die Zuschauer wurden einer Gleichgewichtsprüfung unterzogen...!


Frohen Mutes begaben sich die ersten Starter mit überwiegend serienmässigen Simons auf die Strecke. 


...um nach dem ersten Lauf über komplett neues Design zu verfügen. Ähnlich geschmückt zeigten sich allerlei Zuschauer, die direkt am Ausgang einer Kurve den besten Blick zu erhaschen hofften.


Auf Grund des hervorragenden Wetters kamen Hunderte von Besuchern an die Strecke und verwandelten die Flächen in ähnlichen Zustand wie die Cross-Strecke.
Laufen und dabei einen Becher Kaffee zu balancieren wurde hier zur echten Herausvorderung. 


Beim Lauf der 2-Takter und am Schluß der 4-Takter wurde dann schnell klar, daß der Boden komplett aufgeweicht war und die Stollen die Runde in ein einziges Schlammloch verwandelt hatten. Respekt all Jenen, die ihren Lauf zu Ende gebracht hatten.


Einmal abgewürgt wollten viele Mopeten einfach nicht mehr anspringen. Dies wurde nicht leichter, da die Kondition vom Schlamm gefressen wurde.


Dennoch gab es immer wieder hervorragend gelungene Schräglagen und die Topfahrer legten die Messlatte der Rundenzeiten enorm hoch.


Nur wer vorneweg fuhr, konnte auf etwas Durchblick hoffen. Fahrer im hinteren Feld mussten mit minimalem Blick durch die Strecke fahren. 
Oft genug fragten wir uns, ob hier nur nach Gehör gefahren wurde...!


Start der 4-Takter. Leistung satt und wohl dem, der den Start noch ohne Schlammpackung überstehen konnte.


So kam es immer wieder vor, das eindrucksvolle Fahreinlagen....


...für individuelle Stunts sorgten.  Dieser Fahre kam ohne nennenswerten Zeitverlust zurück auf die Strecke.


Während es in diesem Falle eine ganze Zeit brauchte, bis das Motorrad wieder lief.


Auf diesem Foto sieht man den Rest des ursprünglichen Rasens. Die fehlende Waschanlage konnte durch Fliessgewässer ersetzt werden. (Nächstes Bild)


Hier auch konnten sich die Besucher dann wieder eines Teiles des zugeflogenen Erdreichs entledigen. Allerdings gelang das wirklich nur in sehr geringem Maße.
Fazit dieses Silvestertages 2017: Eine super gelungene Veranstaltung mit extremem Wiederholungswert. Wir sehen uns wieder am letzten Tag des Jahres 2018 - spätestens!