Sardinien - der Süden - Herbstreise 2012

Mit dieser Reise entführen wir Euch nicht nur auf eine Trauminsel, sondern auch auf eine Reise in und durch eine Herbstlandschaft, wie sie seinesgleichen sucht. Während in Deutschland schon der Winter mit riesigen Schritten Einzug hält, erfahren wir noch spätsommerliche Highlights. Das Klima im Nordwesten ist geringfügig rauer, als im Süden. Dafür sind wir in einer Region, wo es Infrastruktur gibt und die Landschaft besonders nett zu uns ist. Im Herbst erwachen die Macchia-Wälder zu ihrer zweiten Blüte nach der Sommerpause. Wir werden auf kleinen Straßen durch die duftenden Buschlandschaften streifen und dabei immer wieder auf historische Stätten stoßen.

Von unserem Startpunkt aus, in der Nähe von Alghero, erkunden wir in ständiger Schräglage die Sehenswürdigkeiten Sardiniens. Rund 80 km lang ist die steile und felsige Küste rund um die Stadt, die sich immer wieder mit feinsten, weißen Sandstränden abwechselt. Und der Lohn für eine ausgiebige Tagestour ist das gemeinsame Essen am Abend. Die traditionelle Küche der Sarden bietet uns z.B.: “ravioloni", ein strudelähnliches Gebäck aus verschiedenen Schichten. Ausgezeichnet sind auch die “Spianate", die “Sospiri di Ozieri", die schmackhaften Mandelkugeln mit Zitrusgeschmack oder der Torrone mit Nüssen aus Pattada. Rund 100 Brotsorten gibt es auf Sardinien, die wir sicher nicht alle ausprobieren können. Doch das wichtigste, bekannteste Brot ist sicher das „pane carasau", ein papierdünnes, knackiges Fladenbrot.

So gestärkt planen wir auch einen Ausflug zur „Grotta Verde“, die sich am westlichen Ende der Bucht von Porto Conte befindet. Sie liegt etwa 23 Km von Alghero entfernt. Der Eingang befindet sich auf 75 m über dem Meeresspiegel. Das Innere ist von einer großen Höhle aus dem Mesozoico (200 Millionen Jahre alt) mit grünfarbigen Stalagmiten geprägt. Achtung Fußgänger: Über 650 Stufen –roh in den Fels geschlagen – müssen hinunter und dann auch wieder hinauf gestiegen werden.

Neben so viel Kultur und Sehenswürdigkeiten wollen wir aber nicht vergessen, warum wir hier sind. Außer am Ruhetag werden wir täglich mit dem Motorrad die kleinen, eher unbekannten Straßen des Nordwestens erfahren. Auf in weiten Teilen hervorragend ausgebauten Straßen kommen wir fast weit ins Zentrum der Insel. Dabei wollen wir doch immer wieder die gigantischen Aussichten entlang der Küste in den Vordergrund stellen. Kurve um Kurve gibt uns die Küstenstraße Panoramen über das Meer frei. Immer wieder tauchen überraschend wunderschöne Eindrücke vor uns auf und jeden Abend werden wir das Fazit dieser Reise bestätigen: Sardinien „Unsere Perle im Mittelmeer“.