Dreirad Ahoi!

Dreirad Ahoi!

8. Juli 2019 MotoRoute-Reisen News 0

Das sollte ein Test werden, wie total unterschiedliche Motorradkonzepte mit ebenso total unterschiedlichen Fahrer/innen auf einer gemeinsamen Urlaubsreise miteinander auskommen.
Soviel vorweg, es klappte weitaus besser, wie ursprünglich gedacht! Somit versammelten sich im Juni 2019 zwei Dreiräder und drei Zweiräder im Soca-Tal, Slowenien, nähe Bovec.
Diesmal nicht im Hotel, sondern auf einem Campingplatz direkt am vorgenannten malerischen Fluss. Das Wetter war für die kommende Woche gemischt vorhergesagt und genau dies trat dann auch ein: Sonne, Wolken, Regen und wieder Sonne. Die Temperaturen waren gut und die Touren zwischen Soca-Tal und dem nahegelegenen italienischen Friuli (Friaul) erfüllten unsere Erwartungen.


Logisch, dass dann die erste Tour direkt entlang der Soca führte. Immer wieder dieses sagenhafte Farbenspiel zwischen türkis, blau und grün. Klar, wir waren drin im eiskalten Wasser der Soca, aber wirklich nur bis zu den Knien. Für mehr fehlte jede Motivation.

Der Blick nach unten, wenn mitten in der Pampa einfach kein Sprit mehr im Verbrennungsraum ankommt. Diesen Blick erlebten wir später fast täglich, nicht jedoch ohne immer wieder mit dem Motorrad zurück zum Camp zu kommen. Auch nicht ohne immer wieder andere Freuden und Abwechslungen zu erleben. Ich sage nur….. Kennzeichen….!


Unser Slowenischer Guide, Tomislav. Einmal mehr bei der Überquerung einer ehemaligen Grenzkontrollstelle zwischen Slowenien und Italien oder eben umgekehrt.

Eine perfekte Kombination: Rukkas super leichter und multfunktionaler Anzug Roughroad in Zusammenarbeit mit dem Schuberth O1. Luftig leicht und trotzdem sicher, so macht das Touren Spaß!


Zwei Badenixen nach der Rettung des Gespannes aus dem Bachbett.


Klar, das muss ja sein. Eine offizielle Furt durch den Fluss. Wenn dann aber der Guide den Weg verfehlt und sich im sandigen Bachbett eingräbt, dann wird es peinlich. Peinlich und anstrengend. Glücklicherweise nahte Rettung durch einen herbeigeeilten Porschefahrer, echt und ehrlich, der dann mit vereinten Kräften die Ural wieder auf´s Festland zog. Ein Franke aus den Hassbergen, bei dem wir uns gerne nochmals bedanken würden, so er sich denn meldet. Sein Kennzeichen: HAS – RD XX (am Ende wohl sein Geburtsjahr?)

So super nett hatte noch nie Jemand um ein Probesitzen gebeten, nämlich gar nicht. Sie stand nur so da und himmelte unser „blaues Wunder“ an. Logisch, dass wir ihr ein Foto für ihr Familienalbum ermöglichten. Und ich glaube, wie haben ihr eine echte Freude damit gemacht.
Mangart: Ende im Gelände. Das Schneebrett fest wie Beton. Einigen Fahrradfahrern konnten wir noch darüber helfen, jedoch für die Mopeten war hier defnitiv Ende – nicht nur wegen des entsprechenden Verbotsschildes. Dafür gab es einen leckeren Kaffee oben auf der Mangarthütte.

Ton in Ton! Dank an Schuberth für die Farbgebung ihres Jethelmes O1. Besser geht es wohl kaum noch….!

Trotz Stollenprofil auf Heidenau´s K 37 – in frischem Beton geht es ohne fremde Hilfe nicht weiter.


Diese Umleitung entführte uns auf eine wirklich kleine Straße und endete dann, ja, in einer weiteren Umleitung. Diese entpuppte sich als brachialer und steiniger Waldweg, welcher unserer „Betty“ einmal wieder eine Zwangspause bescherte.


Kaffeepause auf italienischer Seite.

Retterin der Nummernschilder! Gleich von zwei Motorrädern verloren wir auf den Rüttelisten ein Nummerntaferl. Tilly suchte und fand…., zum Glück. Dabei musste sie im Wald einige Kilometer zurück fahren, bis sie endlich Schild und Rahmen wieder auflesen konnte. Danke Tilly!


Tunnels und Galerien en masse. Teilweise so dunkel und nass, dass es nur Schritttempo zu ließ.


Immer dabei: Gute Kleidung und Helme: Rukka Anzug Roughroad, bei diesem Wechselwetter ein absoluter Traum und der luftig-leichte Halbschalenhelm O1 aus dem Hause Schuberth. Ebenso schön wie funktional.


Halbwachmeister Anton Krause mit seinen beiden Begleiterinnen: Silvi und Black Betty. An dieser Stelle schnurrte Betty wie ein Kätzchen, während sie uns sonst jeden Tag mit einer kleinen Überraschung bedachte.



Immer wieder Baustellen. Mag die Straße noch so eng sein, zwei LKWs passen allemal. Da gab es schon diverse Angstmomente, wenn die Dinger plötzlich losfuhren, ohne in den Spiegel zu schauen. Frei nach dem Motto: Da kommt ja sonst auch Keiner…!


Sollte man sich gönnen: Eine Einkehr unterhalb des Sella Karniza. (Carnizza)



Soca ade! Es war wunderschön bei Dir, wir sagen Danke.

Fotos: Claudia Thal;
Text: Tomislav Planina – auch unser Guide und Insider aus Slowenien;
Auf und in den Mopeten: Tilly, Georg, Silvi mit Halbwachmeister Anton Krause sowie HaPe Cook.

 

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