Reise: Dalmatien im April 2016 - Nachlese

Welch ein Wetterglück!
Dalmatien, genauer Zentraldalmatien, im April 2016.


Die MotoRoute Reise "Endurowandern in Zentraldalmatien" ist leider schon wieder vorbei und wir träumen schon wieder von der nächsten Tour in dieses Traumland bester unbefestigter Straßen im September diesen Jahres.


Zehn Leute ist unsere Gruppe groß und es sind zum Glück wieder vier Mädels dabei. Eine angenehme Reisegruppe für eine solche Endurowandertour.


Neben unseren beiden Spaßmobilen von AjP und Beta kamen in der Gruppe zum Einsatz: Eine Yamaha XT 660, Eine Kawasaki 650, zwei Honda NX 250 (die kleine Dominator), eine Suzuki DR 350 und eine Yamaha WR 250 (das einzige richtige Geländegerät). Auch auf losem Untergrund immer in gut sichtbaren Farben: Nolan Helm in leuchtgelb und Touratech Aventuro Mod, ebenfalls gut sichtbar.


Wie der Titel schon sagt, hatten wir absolutes Glück mit dem Wetter. Von Früh bis Spät Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen von 18 bis 24 Grad. Regen Fehlanzeige...!, bis auf eine Stunde am letzten Tag, den wir mit Kulturbummel in Sibenik verbracht haben.


Mit dabei der neue Universalhelm von Touratech. Nach mehreren Hundert Kilometern on- und off the Road kann man ihn wirklich einfach nur Universaltalent bezeichnen. Tolles Sonnenvisier, tolle Mechanik aus Touren- und Klapphelm, super Design - was will man eigentlich mehr? ....vielleicht der Preis, der mit € 749,-- in dieser Farbgebung genauso hochwertig ausfällt, wie der Helm selbst.


Auf diesem Foto der Hausherr, unser Gastgeber, unser Betreuer und unser guter Freund, Ilija. Hier in typisch, dalmatinischer Pose, beim einschenken kroatischer Medizin. Lediglich das Bier aus dem heimischen Frankenland ist hier nicht typisch.


Foto von unserer Herberge von Katarina und Ilija. Auf dem Foto der Start zu einer unserer Tagestouren.


Das ist Norbert, mit 65 Lenzen noch immer topfit und sicherlich der sportlichste Fahrer unserer Gruppe. Dank an ihn, dass er immer Rücksicht auf uns gemütlich fahrende Teilnehmern genommen hat. Na ja, fast immer, es gab auch adrenalinggeschwängerte Passagen, da haben wir ihn einfach alleine fahren lassen.


Nach viel Erde, Schotter und unbefestigten Wegen dann natürlich mal wieder zurück in die Zivilisation. Hier geht es von der Tagestour zurück zur Herberge von Katarina und Ilija.


Anderntags schon erwähnte Tour mit dem einen oder anderen "Ableger". Es geht zwar durch unendlich schöne Landschaft und bestens geteerte Kleinstraßen doch führt uns der Weg später in ein sagenhaftes Areal von Berg und Tal, durch Wald und Flur. Dort eben hat dann Silvia einfach falsch geschaut und falsch gebremst. Siehe nächstes Bild:


In Summe war diese Woche ein absoluter Traum mit Touren entlang der wunderbaren Adriaküste und dem Hinterland bis in die Berge. Dabei konnten wir immer, je nach Kondition und Belieben, zwischen gut geteerten Straßen entlang der Küste oder bestens ausgebauten Kleinstraßen über die Dörfer bis hin zu den naturbelassenen Schotterstrecken durch die Hügel und Olivenhaine des Berglandes streifen. Ausflüge in richtig steiniges Areal waren die Ausnahme und immer mit den Teilnehmer/innen abgesprochen. So kam es zwar zwangsläufig zum ein- oder anderen Umfaller, richtig schlimme Schäden jedoch blieben aus. Lediglich Silvia verbremste sich bergab und legte ihre kleine Honda unsanft aufs Geröll. Zum Glück hatten wir einen guten Freund und Mediziner dabei, der gleich an Ort und Stelle für Schmerzlinderung sorgen konnte.


Glück muss man schon haben. Wir sitzen alle zusammen zum Mittagessen im Hafen von Sibenik und unterhalten uns über die leider gerissene Batterie an der niegelnagelneuen AjP PR4. Diese hat ihren Inhalt über Rahmen, Zylinder und Kupplungsdeckel  ergossen und das schöne neue Motorrad verunstaltet. Wir reden also über die Batterie


Zwichenstopp im Niemandsland. Weiter oben in Richtung Hinterland ist es immer total einsam, selten einmal ein Olivenbauer, der nach seinen Bäumen schaut. Meist sind wir alleine auf Feld und Flur.


Ja, schon gut, ist ein Fake :-) Aber Elvira wollte undbedingt auch einmal über solche Steine im Stehen fahren. Dennoch, einen guten Gleichgewichtssinn demonstriert sie uns schon hier. Und ohne gute Sicherheitskleidung geht sowieso nichts!


Solcherlei gut ausgebaute Naturstraßen sind unsere Lieblinge. Wenig Staub, viel Gripp und ständig Abwechslung, besser geht eigentlich gar nicht.


Auch Elvira und Anke landeten - Achtung Blickführung - jeweils einmal unsanft auf dem Po. Aber ohne jeden Schaden an Mensch oder Maschine. Lachend stiegen sie immer wieder auf und erfreuten sich der Erfahrung. Somit könnte man diese Ausflüge ins "ungeteerte" auch gerne als Fahrpraxistraining bezeichnen. Geschadet hat es sicher keinem Teilnehmer.


Und immer wieder wurden wir von solch genialen Aussichten auf die Kornaten belohnt. Hier an der Küstenstraße zwischen Trogir und Sibenik.


Dann hat kurzzeitig Norbert die Führung übernommen und wir resignierten nach einer echt schweißtreibenden Passage am Ende der Selben. Also wieder eine halbe Stunde über Stock und Stein zurück. Das sollte nicht passieren, war aber doch am Schluß ein echt erfahrenswerter Tripp. Kompliment an die Mädels!


Hier eines der tollsten Bilder einer der schönsten Ecken. Unten windet sich die Krka durch die Berge und wir stehen auf einer Seite des Flusses, der hier beidseitig von Befestigungsanlagen bebaut war. Heute jedoch beidseitig leider nur noch Ruinen, wobei an dieser Stelle (Foto) derzeit mit zwei Leuten! am Wiederaufbau gearbeitet wird.


Der Doppelbogen von Burnum. Auf dem Weg zu einer Kaffeepause entstand dieses Bild. Fast die Komplette Gruppe vor dem "Dalmatinischen M".


Just bei dieser Kaffeepause angekommen, gibt´s einen dicken Nagel im Reifen von Elviras Moped. Nein, sie war es nicht, hatte sie doch nur einmal mit Norbert die Motorräder getauscht und schon ist sie platt. Klar, dass Toni und Norbert das dann auch schnell wieder geflickt hatten....., nicht jedoch nach langer Suche eines neuen Schlauches, es war halt doch nicht nur ein Loch im Reifen/Schlauch.


Heute Ausflug in den Krka-NP. Wir sind wandermäßig bekleidet und gönnen uns einen halben Tag für die Besichtigung dieses unberschreiblichen Schauspiels aus Wasser und Flora. Der Park ist ein unbedingtes "must have" bei jeder Tour in dieser Gegend. In dieser Jahreszeit sind auch kaum viele andere Touristen unterwegs und sogar die Piepmätze trauen sich bis an unsere Brotkrumen neben dem Teller.


Wandergruppe "MotoRoute Dalmatien" vor einem der vielen, vielen Wasserfälle im Naturpark.


Soviel gesunde Luft macht stark: Toni und Norbert stemmen hier ein Pumpelement eines der ältesten Wasserkraftwerke überhaupt.


Das diesjährige Abschiedsfoto vom Nationalpark Krka. Wandergruppe MotoRoute hat jetzt Hunger!


Elvira und Reinhard am Hafen von Trogir, während wir eine stärkende Kaffeepause machen.


Einer der wirklich imposantesten Abende dieser Urlaubswoche: Hier in der Oaza, die eigentlich nur in der Hauptsaison geöffnet hat, für uns jedoch eine irre Brotzeit auch in der geschlossenen Jahreszeit bereit hält.


Einige Stunden bis zum Sonnenuntergang über den Kornaten hatten wir mit Wurst, Käse, Oliven und leckersten Beilagen zu tun. Dazu original kroatisches Bier sowie leckeren Babic, den regionalen Rotwein.


Hier noch ein Blick auf die Oaza.


Schliesslich ging die Sonne unter und zauberte diesen einmaligen Blick über und auf die Kornaten. Dalmatien, wir kommen wieder.... am 18. September!


Die wenigen Regenstunden am letzten Urlaubstag kompensieren wir mit Kultur und italienischem Eis in der Altstadt von Sibenik. Danach geht es auf die Burganlage (eine von vier Befestigungsanlagen dieser Stadt) und schnuppern mittelalterliches Aroma.


Das war eine kurze Rückschau auf die Gruppenreise Dalmatien Frühjahr 2016.  Wir sehen uns!