Yamaha XSR 700 in Zentraldalmatien

Yamaha XSR 700 in Zentraldalmatien

18. August 2019 MotoRoute-Reisen News 2

to scramble = vermischen

Vier Wochen ein so leckeres Motorrad und noch keine Idee, wie dieses sinnvoll genutzt werden kann. Da kam Claudia genau die richtige Idee. Dieser Sommer 2019 war so heiß, dass wir einfach in den Süden flüchten wollten, wo die Temperaturen fast 10° milder waren, wie hier bei uns in Hessen.
Gedacht und gleich geplant wird ein kulturlastiger Kurzurlaub mit einem „vermischten“ Motorrad. To scramble = vermischen! Also sozusagen einer Alleskönnerin. Relativ leicht und mit den Genen ihrer Urmutter, der SR 500, kann sie auch Schotter und Wiesenweg. Aber genauso, fast noch besser, ist sie auf kleinen, kurvigen Landstraßen unterwegs. Ein ungemein erfreulicher Genuss, sich durch enge und weite Kurven zu winden.


Nur zu Zweit, da wird es auf längeren Etappen schon etwas eng, vor Allem, wenn Fahrer und Sozia nicht ganz so schmal gebaut sind.
Unsere Scrambler oder genauer XSR 700 in der Farbversion Tribute, in Erinnerung an die wunderschöne UR-SR 500, steht in Neuss, in der Deutschlandzentrale von Yamaha und wartet auf uns und unseren Transporter. Mit diesem Motorrad im Laderaum machen wir uns auf an die Adria. Tagestemperaturen von rund 30° sind für dieses Gebiet gemeldet und gemeinsam mit dem dort fast immer leicht wehenden Meereswind sind wir voller Vorfreude für eine echt kultur- und kurvenreiche Urlaubswoche.


Unsere Scrambler oder genauer XSR 700 in der Farbversion Tribute, in Erinnerung an die wunderschöne UR-SR 500, steht in Neuss, in der Deutschlandzentrale von Yamaha und wartet auf uns und unseren Transporter.
In den Fokus der geplanten Kurzreise stellten wir historische Orte, tolle Meerblicke und diese verbunden durch unendlich viele Kurven am Meer und im verkehrsarmen Hinterland.


Abgesprochen und um ein einheitlich gemeinsames Farbbild bemüht schienen sich die Hersteller unserer Ausrüstung. So zeigen sich die roten Streifen der Yamaha in Einklang mit dem Dekor vom Helm Schuberth C4 und natürlich auch mit der Farbgebung von der multifunktionalen Jacke „Salli“ aus dem Hause Rukka.


Perfekt ausgestattet erfahren wir dann den Küstenstreifen zwischen Sibenik und Trogir und natürlich hauptsächlich dort etwas weiter im touristenlosen Hinterland. Verlassene Dörfer aber genauso uralte Behausungen, deren Bewohner noch heute leben, wie vor 50 Jahren. So sieht man Esel als Transportmittel für Oliven, Kirschen oder Feigen, wenn man nur die Hauptrouten verlässt. Ansiedlungen ohne Strom gibt es noch und eine Kanalisation scheint noch in weiter, weiter Ferne.

Doch aller fehlenden Zivilisation zum Trotz, die Menschen scheinen glücklich. Alles geht etwas langsamer und doch funktioniert das Leben auf dem Land. Ob es an den Eseln, Ziegen oder halbwilden Schweinen liegen mag, kann ich nicht beurteilen, aber es muss einen Grund geben, warum dort jeder lächelt, wenn wir grüßend vorbei fahren. Böse Blicke, nur weil ein Motorrad kommt, das haben wir hier noch nie erlebt!

Text und Fotos: Tomislav Planina.
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2 Antworten

  1. Ulf sagt:

    Tolle Gegend! Sehr interessantes kleines Motorrad, dass wirklich an die Ur-SR500 erinnert.
    Interessant wäre es noch zu erfahren, ob der auf vielen Motorrädern als extrem laut verrufene Schuberth C4 auf einem Naked Bike von erträglicher Lautstärke ist.

  2. […] um die 40° ganz eilig ans Mittelmeer, wo es gleich ein Viertel angenehmer war. 30° mit leichter Meeresbrise, das ist angenehm, sehr angenehm und genau […]

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